Headshops in Deutschland

Um näher darauf einzugehen, welche Art von Waren in einem gebräuchlichen Headshop primär zum Verkauf stehen, musste ich ein paar der oben genannten Begriffe vielleicht für Neugierige erklären: “Longpapers” sind Zigarettenpapiere, welche glimmfähig sind, welche man zum Rollen eines Joints (also einer Marihuanazigarette) benutzt. In Deutschland wird derzeit auch zur Diskussion gestellt ob die ersten Coffeeshops in Berlin ihre Pforten öffen dürfen und sollen.

Die elementare Fragestellung will ich meinerseits erst mal erkleären. Wobei dreht es sich bei einem “Headshop”? Diese Fragestellung stellt sich jener, der nach wie vor keinerlei Erfahrungen mit dem Konsum oder dem Handling mit Cannabis gemacht hat.

Was gibt es alles im Headshop? Ob Aschenbecher Longpapers, Cannabis Grinder, Blunts, Feuerzeuge oder Bongs – alles, was man benutzt, um Marihuana zu rauchen, existier im Headshop im Warenangebot. Darüber hinaus wird im Verkaufsangebot meistens die “Kiffer”-Kultur in Form von bedruckten T-Shirts, Wandmotiven, Dekorationsartikeln, dementsprechenden Motiven auch auf Feuerzeugen, etc. regelrecht zelebriert.

Weil Headshops sind im Allgemeinen kleine Läden, in denen man sämtliche Artikel rund um den Konsum von Cannabiskraut, keinesfalls aber jenes als solches, erwerben kann. Vielleicht vergleicht manch einer den “Headshop” mit einem Coffeeshop, was allerdings an sich Nonsens ist, da in Coffeeshops (so wie sie es in den Niederlanden z. B. an jeder Ecke zu finden gibt) der wirkliche Verbrauch von Marihuana im Fokus steht, wo sich im Direktvergleich hierzu im Headshop alles rein ums Zubehör dreht und man die in Deutschland verbotene Substanz selbstverständlich auch im Headshop nicht so simpel erwerben kann.